Elodie Lanotte

Moderne Galerie des Saarlandmuseums

16.06.2023 – 17.09.2023

1988 *
Nancy

2007 — 2012
École Supérieure d’Art de Lorraine (ESAL), Metz

Dé-finir, die möglichen Identitäten umschreiben, ihre strengen Formen einreißen, sich mit stetem Bemühen dem gewaltsamen Zwang des Soseinmüssens widersetzen – dazu bekennt sich Elodie Lanotte. Ihre Fotografien stellen klassische Bezüge her, um die Kanonen lauter donnern zu lassen, sie fragmentieren die Körper, um mit dem Begehren und der Fantasie des Betrachters zu spielen, sie zeigen das Wesen in all seinen Seins- und Wandlungsmöglichkeiten, um unsere gewohnten Narrative durcheinanderzuwirbeln. Wie Aktstudien stellen die Fotografien der Serie Teirau Teile des weiblichen Körpers isoliert dar, enthüllen tabuisierte, behaarte Zonen, vermischt mit Pflanzenteilen, die an Tiermotive erinnern, womit sie unseren gewohnten Blick verändern. Im Diptychon Corolle gibt es den direkten Bezug auf den Teil einer aus den einzelnen Blütenblättern gebildeten Blüte, der die Befruchtungsorgane unmittelbar umgibt und normalerweise farbig ist: hier ist es keine Transformation, keine dramatische Metamorphose, der Körper selbst ist im Bild, er zeigt sich nur auf andere Weise. Auch hier kämpft, wie Hélène Doub mit Bezug auf das Gesamtwerk der Künstlerin formuliert hat, der Körper mit der Überschneidung von Sex und Gender, mit der Überlagerung von Natur und Kultur.

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